Startseite
Chamaedorea
 |
 |
Chamaedorea
radicalis,
19952001 |
C. radicalis
10/20 |
|
Chamaedorea metallica,
kleine Bergpalme bis maximal 1 m mit metallisch glänzenden
Blattgefäßen. Ideal ist eine Horstpflanzung, da sie einstämmig
bleibt. Schattiger Standort, ideal für die Innenbegrünung. Bisher
keine Freilanderfahrung, wahrscheinlich aber nicht hart genug.
Chamaedorea microspadix wird etwas größer, bis 2,5 m und
hat einen schlankeren Stamm mit Blättern, die etwa 20
Fiedern aufweisen. Sie stammt ebenfalls aus dem zentralmexikanischen
Bergland und dürfte etwas empfindlicher als C. radicalis sein.
Erfahrungsgemäß friert sie schon ab 7 °C zurück.
Langfristige Erfahrungen fehlen hier aber noch, eventuell mit gutem Mulch
bis Zone 8.
Bei Chamaedorea radicalis handelt es sich um die winterhärteste
Fiederpalme. Sie stammt aus dem kühlen Bergland Mexikos, bleibt mit
maximal 2 m Größe relativ klein und hat hübsche, bis 80 cm
lange dunkelgrüne Fiederblätter. Gelegentlich bildet sie einen
kurzen Stamm, bleibt in der Regel aber stammlos, selbst die Blüte entspringt
bodennah oder von unterirdisch. Der Boden sollte leicht alkalisch sein, am
besten ist ein Standort im Schatten oder Halbschatten. Während der
Wachstumsphase relativ feucht halten. Mit 20 cm Mulch haben mehrere erwachsene
Exemplare von 1995 bis 2001 die Winter überlebt, sind dann aber sukzessive
eingegangen. Ab ca. 8 °C bis 11 °C friert C.
radicalis zurück, regeneriert sich aber gut, sofern der Wurzelstock
nicht bei längeren Temperaturen durchfriert. Die langjährige
Endgröße beträgt ca. 60 cm. Zum Auspflanzen sollten Sie Pflanzen
mit mindestens daumendickem "Stamm" nehmen, also etwa 4-jährige Exemplare.
Am besten pflanzen Sie mehrere Exemplare in Tuffs, da dies ästhetisch
ansprechender ist. Der Pflege- und Winterschutz-Aufwand im Vergleich zu anderen
Fiederpalmen ist nach meinen Erfahrungen wesentlich geringer, die
Regenerationsfähigkeit wesentlich besser. Kurzum: Die am besten
geeignete Fiederpalme mit gutem Mulch für Zone 7b.
Chamaedorea seifrizii (= C. erumpens) ist eine elegante Bergpalmen
mit zahlreichen Fiederblättern entlang des Stammes. Sie ist stammbildend
und leuchtet bläulich am Stamm, während das Blatt dunkelgrün
ist, ein dekoratives Farbenspiel. Gesamthöhe bis etwa 3,5 m. Standort
schattig. Neben der Vermehrung durch Saat kann C. seifrizii auch im
Alter geteilt werden, da sie horstbildend ist. Keine Freilanderfahrungen,
aller Wahrscheinlichkeit nach nicht hart genug für Mitteleuropa.
Chamaedorea tepejilote stammt aus Südamerika, Mexiko bis Kolumbien,
und wird relativ groß, 5 bis 7 m, zumeist als Solitär, gelegentlich
horstbildend. Diese Varianz entspricht dem relativ großen
Verbreitungsgebiet. Ein kennzeichnendes Merkmal sind die bambusähnlich
geschwollenen Internodien des Stammes. Am besten ist für C. tepejilote
ein schattiger, warmer Standort geeignet. Gießen Sie ausreichend
in der Wachstumsphase. Die Überwinterung erfolgt am besten bei 1015
°C. Seitens der Frosttoleranz ist nicht viel bekannt, für eine
Freilandkultur erscheint diese elegante Fiederpalme nicht geeignet.
© Tropengarten
info@tropengarten.de