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Chusquea

Chusquea culeou

Chusquea culeou ist ein chilenisch-argentinischer Bambus bis etwa 4–6 m Höhe in Mitteleuropa. Einer der ältesten Horste steht im BG Düsseldorf und hat bisher problemlos überdauert. Für kalte Regionen empfiehlt sich ein geschützter Standort, am besten mit leichtem Umwickeln während der kältesten Wochen. Ab –17 °C entstehen erste Blattschäden. Der Standort sollte leicht feucht sein, saurer Boden hat sich als gut erwiesen. Sowohl sonnige als auch halbschattige Lagen werden vertragen.

Chusquea cumingii stammt aus Aconcagua und Biobio (Chile). Sie wurde erstmal 1986 nach Europa eingeführt. Das Blatt ist relativ klein und hart. Die Höhe dürfte kaum 3 m übersteigen. Im Habitus wächst C. cumingii kaskadenförmig und wirkt sehr grazil. Die Frosttoleranz wird mit etwa –12 °C angegeben, gleichwohl Freilandversuche in Mitteleuropa kaum bekannt sind. Bei mir haben Freilandexemplare bisher bis –12 °C vor einer Hauswand ohne Schaden überstanden.

Chusquea glauca aus Mexiko (Hidalgo, Veracruz) ist eine hängende, kletternde Art, die 4 (–6) m Höhe erreichen kann. Sie wächst in Pinien-Eichen-Wäldern bis in Höhen von 2.500 m und dürfte eine gewisse Frosttoleranz. Freilandversuche sind mir nicht bekannt. Entsprechend der Herkunft könnten bis –12 °C und mehr möglich sein.

Chusquea montana ist eine kleine, kompakt wachsende Chusqua aus den patagonischen Bergen von Valdivia (Chile) sowie Neuquén und Rio Negro (Argentinien). Die Nodien sind geschwollen und bringen ein sehr attraktives, feines Laub hervor. Die Größe dürfte kaum mehr als 2–3 m betragen. Zur Frosttoleranz gibt es schwankende Angaben, die von –12 °C bis –17 °C reichen.


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