Startseite 

Echinocereus triglochidiatus Engelm.
  synonym: Echinocereus gonacanthus (Engelm. & J. M. Bigelow) Lem.
Dreidorniger Igelsäulenkaktus, Cactaceae - Kakteengewächse
Frühlingblüher, IV–VI, 20–70 cm hoch, immergrün, mehrjährig

Der Dreidornige Igelsäulenkaktus stammt aus dem südwestlichen Nordamerika und Nordmexiko, wo die Pflanzen in lichten Koniferen-Wäldern, Felshabitaten, Sandrasen oder Wüsten auf 1.000–2.800 m über Meereshöhe wachsen. Es sind immergrüne Kakteen mit kurzen, aufrechten Stämmen, die sich reichlich verzweigen und große Polster bilden können. Die Stämme sind zylindrisch, 2–70 cm hoch, 3–13 cm im Durchmesser, haben 5–12 gehöckerte Längsrippen mit Areolen die in 1–4 cm Abständen sitzen. Je Areole finden sich 0–11 gerade, gedrehte oder gewundene, weiße, gelbliche, graue oder schwarze, bis 12 cm lange Dornen. Die Blüten sind 4–10 cm lang, 3–7 cm im Durchmesser, mit 20–35 mm langer Röhre und hell orangefarben-roten bis dunkelroten Perigonblättern. Später bilden sich grüne bis gelb-grüne oder selten rot-rosafarbene, 15–35 mm lange Früchte.


Abb. 1 Junges Exemplar des Echinocereus triglochidiatus in einem Privatgarten bei Coesfeld, 03.05.2020 Abb. 2 Echinocereus triglochidiatus mit Seitentrieben und Blütenknospen in einem Privatgarten bei Coesfeld, 03.05.2020

Abb. 3 Nach wenigen Jahren bilden sich beim Echinocereus triglochidiatus kleinere Polster, Privatgarten bei Coesfeld, 03.05.2020 Abb. 4 Auch im Topf gedeiht Echinocereus triglochidiatus hervorragend. Privatgarten bei Coesfeld, 03.05.2020


Der Gattungsname Echinocereus Engelm. leitet sich ab von gr. "echinos" (= Igel) und der Gattung der Säulenkakteen, Cereus Mill., nach der morphologischen Ähnlichkeit. Das Epitheton triglochidiatus stammt von gr. "tri" (= drei) und gr. "glochis" (= Pfeilspitze), nach den mit 3 Widerhaken besetzten Dornen.

Echinocereus triglochidiatus gehört zu den robusten Kakteen, die mit Nässeschutz sich zum Anbau im Freiland eignen. Ein sonniger, möglichst trockener Standort im Sukkulentenbeet ist ideal. Die Art blüht zuverlässig mit attraktiven Farben und bildet keimfähige Früchte im Freiland.

Referenzen
Genaust, H. 2012: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. – Nikol-Verlag, Hamburg, 701 S.



Zitiervorschlag: Lorek, M. 2020: Echinocereus triglochidiatus. – http://www.tropengarten.de/Pflanzen/echinocereus-triglochidiatus.html am Tg.Mo.Jahr.

© Tropengarten

info@tropengarten.de