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Lomatia
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Lomatia fraseri
mehrjähriger
Busch, Schaugarten |
Lomatia
myricoides |
Lomatia
myricoides |
Lomatia
tinctoria |
Blüte Lomatia
tinctoria |
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Bei Lomatia handelt
es sich um eine kleine Gattung australischer und südamerikanischer
Proteaceen, die von Busch bis Baumgröße erreichen und leider noch
viel zu selten beachtet werden. Dabei sind sie wesentlich robuster als andere
Protea-Arten, wachsen sehr rasch und blühen auch bei uns zuverlässig.
Übrigens gehört der älteste lebende Baum auch zu dieser Gattung,
es ist Lomatia tasmanica.
Lomatia ferruginea stammt aus Chile und ist ein kleiner Busch, von
etwa 1-1,5 m Höhe. Kennzeichnend ist das prächtige, farnähnliche
Blatt, welches zweifach gefiedert ist und äußerst elegant wirkt.
Die Blüten sind gelb und rot gefärbt. Winterhärte mit -8 bis
-12 °C wahrscheinlich nicht ausreichend, daher besser als
Kübelpflanze, als welche sich L. ferruginea hervorragend halten
lässt
Lomatia fraseri stammt aus dem Regenwald, offenen Buschland und
exponierten Bergketten bis auf 1.500 m Höhe in NSW und Viktoria, Australien.
Sie hat sehr dekorative, unregelmäßig gezähnelte Blätter
und erreicht eine Höhe von bis zu 4 m. Die Blüte ist attraktiv,
cremig-gelb und bei etwas größeren Exemplaren regelmäßig.
In der Freilandkultur ab -18°C zurückfrierend. Treibt mit Mulch
wieder gut basal aus.
Lomatia hirsuta sind kleine immergrüne Bäume oder Sträucher
aus den Regenwäldern Patagoniens. In Einzelfällen kann diese
Lomatia bis 10 m hoch werden. Die Blätter sind sehr groß,
bis 8 cm, hellgrün und glänzen. Erste Erfahrungen zeigen eine
hervorragende Winterhärte in Z 7, eventuell auch tiefer.
Lomatia polymorpha ist eine sehr variable Proteace, die manchmal
buschförmig wächst, manchmal aber auch Baumgrößen bis
7 m erreichen kann. Die Blüte erscheint cremig weiß im Sommer.
-10 bis -12°C.
Lomatia tinctoria ist eine eher kleinbleibende, buschige Vertreterin
mit zierlichem Blatt und schöner, weißer Blüte. Durch den
Naturstandort im Süden Tasmaniens dürfte die Frosttoleranz bei
-10°C bis -14°C liegen. In Südengland hat sie schon bis
-14°C schadlos überstanden.
Vielleicht ergibt sich mit Lomatia Arten für die milden Regionen eine
sehr interessante Alternative, da sie deutlich toleranter auf Phosphate und
gegenüber Wurzelschäden sind, als die meisten anderen Proteaceen!
© Tropengarten
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