| Musa sapientum var. seminifera
(= M. sikkimensis = M. hookeri)
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Ebenfalls kältetolerante
Banane aus dem Himalaya sowie aus Höhen bis 2.500m i.d. Bergen
Nord-Westthailands, aus China, Myanmar und Indien. Bei M. sikkimensis
gilt, daß tropische und subtropische Habitate empfindlicher als montane
sind. Zügig wachsende Art bis 4 - 5 m mit rötlichem Stamm, in der
Freilandkultur aber langsamer wachsend und nicht so groß wie M.
basjoo. Die Neuaustriebe älterer Bananen sind ebenfalls rötlich
gefärbt. Die Früchte sind süß und eßbar. Kultur
wie bei Musa basjoo, sollte ev. trocken abgedeckt werden, da etwas
empfindlicher auf feuchte Kühle. Zudem ist es ratsam, nur große
Pflanzen ins Freiland zu setzen, wenn diese schon Schößlinge gebildet
haben und einen kräftigen Stamm vorweisen.
Die meisten gemäßigten Habitate weisen eine maronenfarbige
Streifung schon am jungen Blatt auf. Währenddessen tritt bei tropischen
Herkünften die Streifung nur gering oder garnicht auf. Daher kann das
frühzeitige Auftreten der Blatt-Streifung ein Zeichen für die
gemäßigte Herkunft = Sapientum-Reihe sein, muß aber nicht.
M. sikkimensis 'Manipur' ist eine gemäßigte Provenienz
aus Ukhrul, Distrikt Manipur, Nord-Ost-Indien, 1.660 bis 1.900 m Höhe,
früher auch als M. sapientum ssp. seminifera var. hookeri
bezeichnet. Die Pflanzen dieser Sapientum-Reihe wachsen sowohl in Kultur-
als auch Wildbeständen und erlangen eine erstaunliche Endhöhe von
6 bis 7 m. Die Blätter sind unterseitig rötlich, an älteren
Blättern grün, die Oberseite ist, wie für gemäßigte
Herkünfte typisch, mit kräftigen maronenfarbigen Streifen versehen.
Ein sehr dekorativer Effekt. Saat 0.5-0.9 x 0.3-0.8 cm. Die Auspflanzbarkeit
dürfte besser sein als bei den tropischen Herkünften, da an
höheren Standorten in Ukhrul regelmäßige, leichte Fröste
auftreten.
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