Startseite
Prosopis

Prosopis chilensis Prosopis africana Prosopis africana Prosopis glandulosa,
Winteraspekt, Arizona

Prosopis africana ist ein kleiner Baum mit hübscher Krone und grazilen Fieberblättchen. In Kultur in Ost-Arizona haben Einzelexemplare bis –12 °C überlebt. Sie bleibt normalerweise immergrün, wirft jedoch bei Frösten das Laub ab. In der traditionellen Küche werden die großen Samen gemahlen und zum Würzen gebraucht.

Prosopis chilensis stammt aus Chile und wird auch Chilenischer Mesquitebusch genannt. Er ist ein moderat wachsender Baum, der zumeist 4–6 m groß wird, in Einzelfällen auch bis 10 m. Das hübsche, fein gefiederte Blatt sitzt an zickzackförmigen Ästen und wirkt sehr zierlich. Die Angaben zur Winterhärte schwanken von –5 °C bis –12 °C und beziehen sich zumeist auf die Belaubung. Die Winterhärte ist im Vergleich zu P. glandulosa sicherlich nicht so gut. Bei Auspflanzversuchen wäre ein kleinklimatisch bevorzugter Standort zu wählen, insbesondere sollte er vollsonnig sein. Als Kübelexot am besten im lichten Kaltgewächshaus bei Umluft überwintern.

Prosopis glandulosa ist der Mesquitebusch und stammt aus den nordamerikanischen sowie mexikanischen Wüsten. Als laubabwerfender Baum ist er hervorragend hart und dürfte bis Z 7 auspflanzbar sein. An exponierten Standorten in den Apache Mountains und Nordarizona muss diese Leguminose bis weit unter –16 °C und Dauerfröste aushalten. Das Laub ist grazil, die Blüte gelb. Mit einer Höhe von 6 m ist er besser in größeren Gärten aufgehoben, kann aber mit regelmäßigem Schnitt und durch das langsame Wachstum auch in kleineren Gärten gepflanzt werden. Dann pflanzen Sie aber mit Abstand zu frequentierten Flächen, da die Dornen verletzungsträchtig sind. Ideal ist die Kombination mit Yuccas oder anderen Sukkulenten, am besten direkt an das Steinbeet oder den Sukkulentengarten.


© Tropengarten

info@tropengarten.de