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Rhapidophyllum
hystrix
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| getopfte Pflanze
40/50 |
getopfte Pflanze
60/70 |
Schaugarten, im
Sommer |
Schaugarten, im
Schnee |
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Die aus dem Südosten
der USA stammende Nadelpalme ist eine buschige, langsamwachsende
Fächerpalme. Sie ist die einzige Palmenart, welche seit nunmehr 12 Jahren
ohne Winterschutz im Tropengarten überdauert hat. Alle anderen Arten
sind mittlerweile ohne Schutzmaßnahmen abgestorben, kollabiert oder
zu Bonsaimutatanten verkümmert. In Zone 8a und 7b ist somit
Rhapidophyllum hystrix die einzige Art, die winterhart ist. Selbst
Trachycarpi sind nur winterhart bis Z8b. Anderes nach dem Stand der
Erfahrungen (2010) zu sagen, ist Wunschdenken.
Ihren Namen hat Rhapidophyllum hystrix von den am Stamm gebildeten,
bis 8 cm langen Nadeln, die aus den Fasern an der Blattbasis gebildet werden.
Der Stamm bleibt gedrungen und wird selten über 0,5 m hoch. Erwachsene
Palmen erreichen am Naturstandort eine Endgröße von etwa 2 m.
Wie bei der Zwergpalme bilden sich an älteren Exemplaren basale
Schößlinge, die zu einem eher buschigen Wuchs führen. In
unserem Klima wächst Rhapidophyllum hystrix sehr langsam, bleibt
niedrig und breitet sich allmählich über Ausläufer aus ohne
invasiv zu werden.
Rhapidophyllum hystrix kommt gut als Einzelpflanze zur Geltung, sie
kann auch zur Bepflanzung von Lücken zwischen größeren Exoten
genutzt werden, oder sie wird in Gruppen gesetzt, so daß ein niedriger
bonsai-ähnlicher "Palmenwald "entsteht. Durch den sehr moderaten Wuchs
ist sie hervorragend für kleine Gärten geeignet, benötigt
aber einen sonnigen und gut drainierten Standort, am besten mit einem Boden,
der sich rasch erwärmt. Feuchtigkeit wird gut toleriert. Auch winterkalte
Regionen sind zur Auspflanzung geeignet, sofern ein warmer Standort im Sommer
gewählt wird und winters Schutz angebracht wird.
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