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Trachycarpus martianus

T. martianus,
Darjeeling
T. martianus,
Nord-Bengalen
T. martianus
Darjeeling
T. martianus
Kalimpong
T. martianus,
Sikkim-Variante

T. martianus,
Sikkim-Variante
T. martianus 'Lushai-Hills' T. martianus 'Lushai-Hills' T. martianus 'Lushai-Hills'

Bei der Martianus Hanfpalme handelt es sich um eine den schönsten und größten Trachycarpus-Arten. Trachycarpus martianus zeichnet sich aus durch einen eleganten Wuchs und große Blätter, die regelmäßig eingeschnitten sind und je nach Subspezies (Unterart) bis zu 75 Segmente haben können. Das weichere Blatt wirkt zierlich. Die Winterhärte reicht keinesfalls für Mitteleuropa. Nepalesische Provenienzen können ev. in milden Gebieten und nur mit Schutz versucht werden, gleichwohl das Blatt sehr empfindlich auf längere Fröste reagiert. Ansonsten ist T. martianus eine hervorragend dekorative Kübelpflanze. Auspflanzversuche sind mir bisher nicht bekannt und sollten - wenn überhaupt - nur mit älteren Exemplaren erfolgen. Besser ist es, die Pflanzen im Kübel zu halten und im Sommer die Terrasse oder das Xenophytenbeet mit ihr zu dekorieren. S.a. Palmen der warmgemäßigten Klimate des Himalaya.

Es existieren drei Subspezies (Unterarten) von T. martianus:

- Trachycarpus martianus ssp. martianus stammt aus Nepal und wird als die härteste Subspezies angesehen. Die Saat ist typischerweise deutlich kleiner und die Blattstiele sind unbewehrt. Früher wurde dieser Trachycarpus als T. martianus 'Nepal' bezeichnet.

- Trachycarpus martianus ssp. latisectus stammt aus Nordost-Indien, Darjeeling und Assam, und wurde früher als T. 'Sikkimensis' oder T. 'Latisectus' bezeichnet. Typischerweise hat T. martianus ssp. latisectus schon als Sämling breitere Blattsegmente, wobei es Abstufungen der Blattbreite je nach der Herkunft gibt. Einzelne Blattsegmente bleiben aneinander haften, der Blattstiel ist bewehrt. Das Jugendblatt ist blassgrün und relativ dünn. Später wird das Blatt dunkelgrün.

- Trachycarpus martianus ssp. khasianus stammt aus Meghalaya, Indien, und unterscheidet sich durch das regelmäßige, prächtig große Blatt. Wahrscheinlich ist es die empfindlichste Subspezies. Die Saat gleicht der Latisectus-Unterart, auch ansonsten sind diese fast gleich, bis auf die schmaleren Segmente.


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