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Trachycarpus
nanus
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| T. nanus am
Naturstandort |
T. nanus am
Naturstandort |
Fruchtstand |
T. nanus
Kulturpflanze |
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Bei der Zwerg-Hanfpalme
handelt es sich um die kleinste der Gattung Trachycarpus. Sie ist
im chinesischen Himalaya beheimatet und kommt dort bis in Höhen von
ca. 2000 m vor. Sie wird kaum größer als 50 cm. Selten bildet
sich der Stamm oberirdisch aus, sondern bleibt zumeist unterirdisch. Die
morphologischen Merkmale des Blattes sind äußerst variabel und
reichen von silbrig bis hellgrün. Auch die Kultur ist relativ
"abwechselungsreich". Die sehr unterschiedlichen, nierenförmigen Samen
keimen so unzuverlässig wie sie in ihrer Vielgestaltigkeit sind. Von
100 Samen keimen vielleicht ein Drittel, von diesen kollabieren aus erfindlichen
Gründen wiederum 2 Drittel, so daß etwa nur jeder sechste Same
letztlich zu einer kleinen Pflanze wird. Aber auch diese Pflanzen können
extrem variabel sein: schnellwachsende, langsamwachsende, kriechende, aufrechte,
grüne bis silbrige Variationen sind zu beobachten. Die Mehrzahl
wächst äußerst langsam. Und so spannend die Aufzucht, so
geduldig sollte man sein, wenn man die Pflänzchen beim späteren
Wachstum beobachten will.
Die Winterhärte von T. nanus dürfte nicht ausreichend für
unser Klima sein, da fast alle Varianten sehr empfindlich auf Feuchtigeit
reagieren und nur äußerst langsam bei unseren niederigen
Sommertemperaturen wachsen. Botanisch ist diese Hanfpalme als Zwergform von
T. takil anzusehen.
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