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Trachycarpus wagnerianus

Jungpflanzen 70/80 Jungpflanzen 20/40 Trachycarpus wagnerianus,
Schaugarten
Gruppenpflanzung,
Blattaspekt und Lichtspiele,
Südfrankreich
Jungpflanze Schaugarten T. wagnerianus,
Winterschutz mit Kokosmatten

Wagners Hanfpalme ist eine Art der Gattung Trachycarpus, von der es keinen Naturstandort gibt. Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt Trachycarpus wagnerianus aus japanischen Gärten und dürfte somit eine hortikulturelle Art sein. Da dies allerdings nicht als bewiesen gilt, ist die Subsummierung unter T. fortunei zur Zeit noch nicht konsistent. Die Winterhärte von T. wagnerianus ist ähnlich der von T. fortunei einzuschätzen. Erfahrungsgemäß schwankt die Frosttoleranz aber deutlich stärker in den Sippen. Er eignet sich wie T. fortunei in den wintermildesten Regionen für den Garten. Dies gilt ausschließlich für die kleinen Bereiche des Niederrheins, die Zone 8b entsprechen. In allen anderen Regionen ist auch T. wagnerianus nicht winterhart, sondern nur mit Schutz langfristig erfolgreich im Garten zu halten. Die Evaluierung der wenigen mittelfristig erfolgreichen Beobachtungen lässt andere Aussagen als Wunschdenken erscheinen.

In Japan ist dieser Trachycarpus eine sehr beliebte Art, da er durch das sehr steife Blatt wesentlich windresistenter ist als die meisten anderen Trachycarpus-Arten. Seine hübschen Blätter sind hoch dekorativ und passen hervorragend zu Bambus, Ahorn und Azaleen. Japanisches Design ist die ideale Kombination. Er wächst als Jungpflanze langsamer im Vergleich zu T. fortunei und T. takil und bildet erst mit 6–10 Jahren einen richtigen Stamm. Da er in Jugendstadien am Blatt empfindlicher als andere Trachycarpusarten ist, sollten nur Exemplare mit Stamm ausgepflanzt werden.


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