Trachycarpus
wagnerianus
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Wagners Hanfpalme ist eine
Art der Gattung Trachycarpus, von der es keinen Naturstandort gibt.
Aller Wahrscheinlichkeit nach stammt Trachycarpus wagnerianus aus
japanischen Gärten und dürfte somit eine hortikulturelle Art sein.
Da dies allerdings nicht als bewiesen gilt, ist die Subsummierung unter T.
fortunei zur Zeit noch nicht konsistent. Die Winterhärte von T.
wagnerianus ist ähnlich der von T. fortunei einzuschätzen.
Erfahrungsgemäß schwankt die Frosttoleranz aber deutlich stärker
in den Sippen. Er eignet sich wie T. fortunei in den wintermildesten
Regionen für den Garten. Dies gilt ausschließlich für die
kleinen Bereiche des Niederrheins, die Zone 8b entsprechen. In allen anderen
Regionen ist auch T. wagnerianus nicht winterhart, sondern nur mit
Schutz langfristig erfolgreich im Garten zu halten. Die Evaluierung der wenigen
mittelfristig erfolgreichen Beobachtungen lässt andere Aussagen als
Wunschdenken erscheinen.
In Japan ist dieser Trachycarpus eine sehr beliebte Art, da er durch
das sehr steife Blatt wesentlich windresistenter ist als die meisten anderen
Trachycarpus-Arten. Seine hübschen Blätter sind hoch dekorativ
und passen hervorragend zu Bambus, Ahorn und Azaleen. Japanisches Design
ist die ideale Kombination. Er wächst als Jungpflanze langsamer im Vergleich
zu T. fortunei und T. takil und bildet erst mit 610 Jahren
einen richtigen Stamm. Da er in Jugendstadien am Blatt empfindlicher als
andere Trachycarpusarten ist, sollten nur Exemplare mit Stamm ausgepflanzt
werden.
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