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Trachycarpus
fortunei
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| Duesseldorfer
Palmenallee |
T. fortunei,
Neuss |
T. fortunei,
Darjeeling |
T. fortunei,
Sikkim |
T. fortunei,
Darjeeling |
T. fortunei
'Chousan' |
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| T. fortunei
männl. Blüte |
T. fortunei,
Sikkim |
T. fortunei,
Sikkim |
T. fortunei
'Chousan',
Winterschutz |
T. fortunei im
Schnee |
getopfte 120/140, im
Winter |
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| T. fortunei
10/20 |
T. fortunei
20/30 |
T. fortunei in
Chaubattia |
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Bei der Hanfpalme handelt
es sich um die klassische Freiland-Palme für Mitteleuropa. Sie ist nach
Rhapidophyllum hystrix die zweithärteste Palme und hervorragend
an unser Klima angepasst. Seit vielen Jahrzehnten gibt es eine handvoll
ungeschützter Exemplare in mitteleuropäischen Gärten, allerdings
nur in den wintermildesten Regionen des Rheinlands. Es handelt sich dabei
ausnahmslos um die Niederterrassenzone der niederrheinischen Ebene, die als
Zone 8b eingestuft wird, also beispielsweise Düsseldorf entlang eines
schmalen Streifens am Rhein. An allen anderen Standorten in Mitteleuropa
sind Trachycarpi nicht winterhart und benötigen bedarfsweisen
oder dauerhaften Winterschutz, je nach Region.
Schutzmaßnahmen sind vielfältig und können sich am Geschmack
des Exotengärtners orientieren. Empfehlenswert ist Schutz bei
Dauerfrösten über mehr als 2 Wochen oder wenn Temperaturen vorhergesagt
werden, die das Limit der Trachycarpi überschreiten. Dieses liegt
je nach Akklimatisierung, Sorte und Etablierung der Palme bei 9 bis
15 °C. Beispielsweise in Wuppertal, Z 7b, bringe ich etwa jedes
dritte Jahr Schutz bei den Palmen an. Dieser besteht lediglich aus Umwickeln
der Pflanzen mit Kokosmatten, nachdem die Blättern hochgebunden wurden.
In milderen Regionen wie Z 8 dürfte das Intervall für
Schutzmaßnahmen wesentlich größer sein, während es
in kälteren Regionen wie Z 7a nötig sein kann, sogar auf
künstliche Heizquellen zurückzugreifen.
Etablierte Hanfpalmen (egal welcher Sorte) wachsen in unserem Klima rasch.
Bis 30 cm Stammzuwachs im Jahr sind möglich, wenn die Palme halbschattig
steht, nährstoffreichen Boden hat und auf regelmäßige
Feuchtigkeit geachtet wird. Winterschäden treten nur in Extremwintern
auf oder bei suboptimalen Standort-Bedingungen.
© Tropengarten
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