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Trachycarpus x takaghii

Keimling 10/20 Sämling 20/30 Jungpflanze Schaugarten erwachsene Pflanze, Belgien

Bei dieser Hanfpalmen-Sorte handelt es sich um eine Hybride (Kreuzung) aus Trachycarpus wagnerianus und T. fortunei, deren Aussehen manchmal dem einen, manchmal dem anderen Parental (Elternteil) ähnelt, meist aber eher an T. wagnerianus erinnert, da die Blätter wesentlich steifer und etwas kleiner sind. Einzelne Pflanzen zeigen interessanterweise ein deutlich größeres Blatt als T. fortunei, was ein Hinweis auf die züchterische Herkunft von T. wagnerianus ist und sich mit der These deckt, daß viele der heute beschriebenen, reniformen Hanfpalmen wahrscheinlich nur eine Art sind.

Als T. ×takaghii werden beide Hybriden bezeichnet, sowohl T. fortunei × wagnerianus als auch die reziproke Hybride (Penninckx, J.L., 1997: Repertoire Mondial des Producteurs de Palmiers). Es ist eine hortikulturelle Sorte, die keinen Naturstandort hat und wie T. wagnerianus aus der Kultur "entflohen" ist. Das interessante ist die bessere Robustheit im Vergleich zu T. wagnerianus und gleichzeitig die erhaltenen bonsaiähnlichen Merkmale. In der Freilandkultur bisher kaum getestet, ich kenne zwei Pflanzen, die schon bis -16 °C überlebt haben, was die Grenztemperatur dieser Hybride zu sein scheint. Eine höchst interessante Ergänzung für das "Hanfpalmen-Kollektiv".


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