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Trithrinax campestris

2-jährige 10/20 6-jährige 20/30 Jungpflanze T. campestris
im Schnee
selbe Pflanze, Winterschutz

ältere Pflanze, Privatgarten Trithrinax campestris
Blüte
Trithrinax campestris, Privatgarten Trithrinax campestris, Privatgarten

Sehr sehr langsam wachsende Palme - gibt es eine, die langsamer wächst? Gut, es gibt einige tropische Arten wie Copernicia, Pseudophoenix oder Coccothrinax, die noch langsamer sind, aber dennoch ist Trithrinax campestris wahrlich keine schnellwachsende Palme. Und es ist die Palme, die von der Exotik her am meisten zu bieten hat: Metallisch glänzende Blätter, bizarres Wachstum, lange "Nadeln" an fast allen Teilen der Pflanze und ein beinahe "wolliger" Stamm mit Dolchen, die denen der Poncirus trifoliata in nichts nachstehen und gerne mal die Weichteile der Gartenbesucher perforieren. Suchen Sie also eine Herausforderung, wählen Sie die Nadelpalme. Unfreundliche Nachbarn sind ein weiterer Grund.

Erste Erfahrungen zeigen bei Trithinax campestris eine wesentlich bessere Toleranz auf Feuchtigkeit als Nannorrhops ritchiana. Jungpflanzen (s. Bild oben) haben in eigenen Versuchen bis –10 °C ungeschützt überlebt. Generell ist ein regengeschützter Standort mit Südausrichtung sinnvoll. Aufgrund ihres bizarren und exotischen Aussehens ist Trithrinax campestris auch als Kübelpflanze sehr gut geeignet. Was auch sicherlich bevorzugt werden sollte, da T. campestris keinesfalls winterhart in Mitteleuropa ist. Es gibt keine einzige Einzelbeobachtung, die mittelfristig ohne Schutz erfolgreich war. Auch wenn die Nadelpalme ein guter Helfer bei ungebetenen Gästen ist, heißt das noch lange nicht, sie überlebt im Garten.

Die angebotenen Pflanzen und Samen stammen aus Cordoba, Argentinien, Capilla del Monte auf 900 m, sowie Las Palmas and Salsac 1300 m. Kennzeichen sind die silbrigen Blätter und der massige Stamm.


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