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Zephyrantes candidia
ist eine der robustesten Regenlilien. Die Blüte ist krokusähnlich
weiß im Spätsommer, sie erscheint wenn andere Pflanzen schon
längst verblüht sind und bringt Farbe in den Garten. Höhe
der Blütenstände 20-30 cm. Mulchen im Winter ist wie bei anderen
Zephyranthes empfehlenswert, da Fröste an der Zwiebel nur gering vertragen
werden. Wollen Sie sicher gehen, räumen Sie die die Zwiebeln im
Winter ein und überwintern diese wie Cannas in einer Torfkiste. Die
meisten Zephyranthes enthalten Alkaloide, daher beim Reinholen im Winter
gut verstauen.
Zephyrantes citrina ist eine attraktive Regenlilie,mit gold gelben
Blüten im Spätsommer auch in Mitteleuropa. Wie anderen Regenlilien
stammt auch diese aus den Wüsten Mittel- und Nordamerikas und blüht
am Naturstandort nach jedem kräftigeren Regenguß. Das Laub zieht
im Winter meist ein. Mit 20 cm Mulch kann sie an milden Standorten im
Freiland überwintern. Langfristige Erfahrungen im Freiland liegen aber
noch nicht vor. Wählen Sie einen gut drainierten Standort, am besten
in reinem Sand, der Boden sollte leicht alkalisch sein. Z. citrina
benötigt viel Sonne, mäßige Feuchtigkeit, es darf kein stehendes
Wasser haben.
Zephyrantes drummondii hat weiße Blüten im Frühsommer.
Wie anderen Regenlielien auch, ist dies eine schöne Ergänzung für
das Exotenbeet, sie bringt Farbe in den Steingarten oder kann als hübsche
Zwischenpflanzung für Yuccas oder andere Sukkulenten genommen werden.
Am besten ist ein Hochbeet mit guter Drainage und einem sehr hohen Anteil
Sand. Z. drummondii ist relativ hitzebedürftig, so daß
idealerweise ein heißer, vollsonniger Standort gewählt werden
sollte. Zwar toleriert sie die meisten mitteleuropäischen Winter in
wintermilden Regionen mit 20 cm Mulch, aber um sicherzugehen ist das
Überwintern in einer Torfkiste vorzuziehen.
Zephyrantes labuffarosa ist eine der hübschesten Regenlilien
Sie stannt aus 1500m hohen Gebirgsregionen und blüht mit pink bis
weißfarbenen Blüten im Hochsommer. 20cm Mulch im Winter schützt
vor zu tiefen Bodenfrösten. Wählen Sie einen warmen, besser
heißen, Standort. Oder Sie räumen die Zwiebeln im Winter
rein.
Zephyrantes macrosiphon hat pink farbene Blüten auf langen Stengeln
von Hochsommer bis Frühherbst. Es ist die blühfreudigste in
Mitteleuropa. Sie verträgt sogar Halbschatten, sofern kein stehendes
Wasser auftritt. 20 cm Mulch reicht im Winter als Schutz. Standort am besten
in reinem Sandbeet und so sonnig, heiß und trocken wie möglich,
damit die Blüte auch im Freiland erscheint. In kalten Regionen oder
bei schlechtem Standort sollten Sie Z. macrosiphon im Herbst ausgraben,
dunkel, trocken und kühl überwintern.
Zephyrantes reginae erscheint mit gelben Blüten im Hochsommer.
Am Naturstandort in den Wüsten und ariden Steppen Nordamerikas und Mexikos
blüht Z. reginae nach jedem kräftigeren Regenschauer. Relativ
hitzebedürftig, nur an idealen Standorten im Freiland überwinterbar,
besser ist das Überwintern in einer Torfkiste, ähnlich wie es bei
Cannas gemacht wird.
Zephyrantes traubii ist gekennzeichnet durch die weißen Blüten
mit einem außergewöhnlich langen Kelch. Sie liebt einen sonnigen
Standort und sollte idealerweise in reinen Sand gesetzt werden. Daher bietet
sich Z. traubii bestens zur Zwischenpflanzung im Sukkulentenbeet oder
Kakteengarten an. Aber keine Sorge, das Laub ist zierlich, so daß
Regenlilien keine Konkurrenz zu Xerophyten darstellen, sondern nur durch
die elegante Blüte bestechen. Bei Standorten, die heiß, sonnig
und trocken sind, blüht Z. traubii auch bei uns im Freiland,
während sie an kühlen, halbschattigen Stellen nicht blüht.
Dann ist es besser, diese als Kübelpflanze zu halten, was auch für
die kalte Regionen gilt, und sie trocken, kühl und dunkel im Keller
zu überwintern.
© Tropengarten
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