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Butia capitata x Jubaea chilensis

Butia x Jubaea F1
2-jähriger Sämling
Butia x Jubaea F1
5-jährig 60/70
Butia x Jubaea F1
5-jährig 60/70
Butia x Jubaea F1
zweiter Sämling
Butia x Jubaea F1
Blatt von 5-jähriger
Butia x Jubaea F2
60/70
Butia x Jubaea F2
120/130
Kulturpflanzung
B. capitata und
J. chilensis

Hybriden von Butia capitata und Jubaea chilensis kommen ganz vereinzelt spontan in Kulturen auf und stehen vom Morphotypen her zwischen beiden Arten. Das Blatt zeigt Merkmale beider Elternteile, der Stamm ebenso. Tritt B. capitata als Mutterpflanze auf, sind als sicheres Kennzeichen der F1 Generation bis zu drei Embryonen in einem Samen zu beobachten. Man kann dann aus einem Samen mit etwas Geduld (nicht regelmäßig, aber schon des Öfteren) bis zu drei Pflanzen ziehen.

Für den Exotengarten ist das Interessante von Hybriden, besonders denen der ersten Genertaion (F1), dass sie fast die Winterhärte von J. chilensis haben sollen, aber gleichzeitig so schnell wachsen wie B. capitata. Selbst in Mitteleuropa ist diese Beobachtung aus wärmeren Klimazonen nachzuvollziehen. Es wäre also eine vielversprechende Alternative zur mäßig harten B. capitata und langsam wachsenden J. chilensis. Neben F1 Hybriden, die von Bäumen der ersten Generation stammen, gibt es auch F2 Hybriden. Bei diesen sind allerdings Wuchsform und Winterhärte kaum zu prognostizieren, sie dürften meist irgendwo zwischen beiden Arten liegen, könnten aber genauso gut identisch mit einer der beiden Elternteile sein.

Sichere F1-Hybriden sind extremst selten und zuverlässig nur durch manuelle Bestäubung - einem relativ schwierigen Procedere - zu züchten. Die im Tropengarten gezogenen Pflanzen stammen aus Zentralflorida und sind von Hand bestäubt.


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