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Nolina arenicola
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| N. arenicola
20/30 |
N. arenicola
40/50 |
N. beldingii
30/40 |
N.
durangoensis |
N. gracilis
40/50 |
N. greenei
10/20 |
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| N. greenei
20/30 |
N.
greenei |
N. guatemalense
120/140 |
N. guatemalense
40/50 |
N. lindheimeriana
10/20 |
N. lindheimeriana
Blüte |
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| N. microcarpa
10/20 |
N. microcarpa
30/40 |
N. sp. 'Siberia'
30/40 |
N. nelsonii
20/30 |
N. nelsonii
Blüte |
N.
nelsonii |
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| N.
nelsonii |
N. stricta
30/40 |
N. stricta
40/50 |
N. texana
10/20 |
N. texana im
Winter |
N. texana mit beg.
Blüte |
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| N. texana
Blüte |
N. texana
Blüte |
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Nolina arenicola,
elegante, kleinbleibende Nolina mit unterirdisch verzweigtem Caudex,
Blätter bis 200 cm lang und 1 cm breit mit zerfaserter Spitze.
Blütenstand bis 1 m im Frühling. N.arenicola wird erkannt
an den glatten Blatträndern, welche nur nahe der Basis gezähnelt
sind. Extrem seltene Nolina. Naturstandort bis 1200 m in Texas. Verspricht
daher eine Frosttoleranz von mindestens -16°C, erste Freilandversuche
sind ermutigend.
Nolina beldingii, imposanter, mehrstämmiger Baum bis 6 m Höhe
mit weichen, silber-grauen bis blau-grünen Blättern. Der Naturstandort
liegt bis auf 1.600 m Höhe in der Baja Californica. Wurzelfröste
von bis zu -12°C werden gut toleriert, lediglich winterliche Nässe
kann Probleme bereiten. Geeignet für milde Regionen an einem warmen
Standort.
Nolina bigelovii, baumartige, große Nolina mit blau-grünen
Blättern in terminalen Rosetten. Die Fasern an den Blatträndern
kennzeichnen diese Nolina und machen sie gut unterscheidbar von allen anderen.
Der Stamm ist meist gerade und ungeteilt, hierdurch entwickelt N.
bigelovii eine sehr attraktive Wuchsform. Die Größe beträgt
bis zu 3 m. Am Naturstandort in Kalifornien, Westarizona, Sonora Wüste
und nördl. Baja Californica wächst N. bigelovii in sehr
trockenem Wüstengelände der Wüstentäler und auf
Kalksteinhügeln bis in knapp 1.000 m Höhe. Die Frosttoleranz
dürfte bei -12°C liegen, jedoch ist eine Empfindlichkeit auf
Feuchtigkeit anzunehmen, obwohl es bisher erst kaum Auspflanzversuche gibt.
Nolina cespitifera Trel. ist eine mexikanische Nolina, die bisher
noch nicht in Kultur war. Sie wird in Mexiko "Cortadillo" genannt und hat
Ähnlichkeiten mit N. erumpens (Torr.) S. Wats. und N.
texana. Sie wächst in der Chihuahua-Wüste, Coahuila und Sierra
Madre. Die Blätter sind bis 1 cm breit und unterscheiden sich von N.
erumpens durch die grün-gelbe Farbe. Nolina texana und N.
micrantha haben wesentlich schmalere Blätter. Der Blütenstand
ist bis 1 m hoch und überragt normalerweise die Rosette nur wenig. Die
Blütenachse und besonders die Äste sind typischerweise ausgeprägt
rauh.
Nolina durangoensis erreicht eine bis 2 m Größe. Sie hat
steife, speerartige Blätter, bläulich mit gezähneltem Rand,
die Zähnchen zeigen zur Blattspitze. Benötigt einen sehr gut
drainierten Standort, am besten mit winterlicher trockener Abdeckung. Nach
starker Feuchte im Winter neigt N. durangoensis zu Fäulnis. Eventuell
Haltung als Kübelpflanze.
Nolina erumpens ist eine sehr seltene, bis 2 oder 3 m große
stammlose Nolina, die ähnlich N. texana ist, hat aber längere
und breitere Blätter. Sie stammt aus Texas und der Chihuahua-Wüste
und hält wahrscheinlich extreme Fröste aus, obwohl dies unter
kühl-feuchten Bedingungen noch nicht getestet wurde. Freilandpflanzungen
sind daher vorerst nur mit Regenschutz zu erfolgen. Wenn Ihnen das zu unsicher
ist, bevorzugen Sie Kübelhaltung.
Nolina georgiana, anhand dieser Art wurde 1803 erstmals von Michaux
eine Nolina botanisch beschrieben. Sie ist sozusagen die älteste bekannte
Art. Leider ist es eine eher seltene Nolina, denn am Naturstandort ist N.
georgiana vom Aussterben bedroht. Sie stammt aus Süd-Carolina bis
Florida und hat ein schmalblättriges, flexibles und feines Blatt, welches
im Sommer als auch im Winter gut zur Geltung kommt. Die Größe
reicht bis maximal 120 cm, zumeist aber bleibt sie kleiner. Manchmal wird
ein kurzer Stamm gebildet. Die Blüte erscheint im Frühsommer und
wird knapp 200 cm hoch. Auch dies ist ist sehr klein (!), verglichen mit
anderen Nolina. Die Erfahrungen hinsichtlich winterlicher Feuchtigkeit sind
ausgesprochen gut. Die Frosttoleranz dürfte bei -16 bis -18°C liegen,
obwohl es so gut wie noch keine Erfahrungen gibt. Amerikanische Gärtner
ordnen N. georgiana in Zone 7 ein.
Nolina gracilis: seltene Nolina mit großem verholzenden Caudex.
Bildet mehrere Stämmchen, an denen kurze steife Blätter kleine
Schöpfe bilden. Leider ist es eine endemische Art im semiariden
Wüstental Tehuacan Valley, Mexico, wo sie durch das Absammeln für
ornamentale Zwecke selten geworden ist. Ähnlich ist N. stricta
mit breiterem und längerem Blatt, konischer Stammbasis und einigen dicken
Stämmen, während N. gracilis eher einen rundlichen Caudex
hat mit vielen schlanken Stämmen. Leider nicht für die Freilandkultur
geeignet, dennoch eine hochdekorative Pflanze für den Wintergarten oder
die Terrasse.
Nolina greenei ist eine sehr gut winterharte, buschige Nolina bis
1,3 m Höhe. Die grünen, schlanken Blätter bilden einen
geschwungenen Schopf. Im Gegensatz zu N. texana sind die Blätter
gewunden und die Blütezeit liegt im Frühsommer. Im Alter enwickelt
sich ein eindrucksvoller Kaudex (stammähnliche Verdickung). Ohne
Winterschutz im hochdrainierten Beet gut zu halten. Ideal zur Kombination
mit stammbildenden Yuccas geeignet.
Nolina guatemalense: baumähnliche Nolina mit großem Caudex
(syn. Beaucarnea guatemalense). Sie ist ähnlich der bekannten
N. recurvata, hat aber ein deutlich längeres Blatt mit einem
kompakten Caudex. Sie stammt aus mittelamerikanischen Nebelwäldern (Mexiko,
Guatemala), daher reicht die Winterhärte nicht für das Freiland.
Für Wintergarten, Haus oder Gewächshaus jedoch ist sie eine
hervorragende Kübelpflanze. Das lange Blattwerk an den schlanken, leicht
verholzenden Stämmen wirkt sehr exotisch und kann während der warmen
Jahreszeit zur Dekoration des Staudenbeetes genutzt werden. Allerdings sollten
Sie den Kübel während des Winters einräumen, da die Frosttoleranz
nur sehr gering ist.
Nolina lindheimeriana ist eine eher kleine, buschige Nolina bis maximal
1m Höhe mit weichen blau grünen Blättern. Sie bildet einen
unterirdischen Caudex mit vielen Rosetten. Blätter bis 100 cm,
gezähnelten Rändern, wobei die Zähnchen zur Spitze zeigen.
Blütenstand bis 120 cm. Das Blatt ist flacher als bei N.
texana und hat rauhe Blattränder, die bei N. texana eher
glatt oder nur gering aufgerauht sind. Der Naturstandort in Texas verspricht
eine hohe Frosttoleranz mit guter Verträglichkeit von Winternässe.
Einzelne Berichte von langjährigen Freilandexemplaren deuten eine gute
Winterhärte bei ausreichend drainiertem Stand an. Ab -19°C kann
es zum Zurückfrieren kommen, N. lindheimeriana treibt aber
zuverlässig wieder aus.
Nolina longifolia ist eine baumförmige Spezies mit Ausbildung
eines symmetrischen Kaudex, Gesamtgröße bis 4 m. Die Blätter
sind sehr lang und geschwungen und verleihen N. longifolia eine
außerordentlich hohe Ornamentik. Geignet zur langfristigen
Kübelhaltung.
Nolina matapensis ist eine Baum-Nolina von bis 6 bis 8 m Größe
aus der Sonora und Chihuahua, Mexiko. Sie kommt auf Höhen bis 1700 m
vor und hält geringe Fröste aus. Kennzeichnend ist das langsam
von der Basis zur Spitze schmaler werdende Blatt mit erhaltener Spitze. Die
Blattränder sind fein gezähnt. Insgesamt bilden die Blätter
von N. matapensis einen geschwungenen, großen Schopf, bis
3 m Durchmesser an älteren Pflanzen. Das Freilandverhalten ist bisher
nicht erporbt, dürfte aber eher als Kübelpflanze zu halten sein.
Nolina microcarpa ist eine buschige, immergüne Nolina mit
unterirdisch verzweigtem Caudex und vielen Rosetten. Die Blätter sind
bis 130 cm lang und 1,3 cm breit, haben einen gezähnelten Rand und
ausgefaserte Spitzen, sowie eine flache Längsrippe an der
Blattunterseite. Der Blütenstand erreicht Höhen bis 2 m. Aufgrund
ihres Naturstandortes bis 1900 m in felsigem Bergland im Südwesten der
USA erklären sich die Berichte über eine Frosthärte bis Zone
6. Oft wird N. microcarpa mit N. texana, N. caudata
und N. parryi verwechselt. Aber sie kann einfach anhand des fehlenden
Caudex, dem gezähnelten Blatt und der aufgefaserten Blattspitze
unterschieden werden. Die Blätter sind gewöhnlich bis 8 mm dick
und der Blütenstand erscheint oberhalb der Blätter, während
N.erumpens einen Blütenstand hat, der von Blättern bedeckt
ist. N. texana ist kleiner und hat schmalere und kürzere
Blätter und einen nur leicht aufgerauhten Rand. N. erumpens hat
geradere Blätter mit leichter Wölbung und weniger aufgesplissenen
Blattspitzen. N. microcarpa ist relativ robust gegenüber
Feuchtigkeit, friert ab -16°C zurück, regeneriert sich aber
ausgezeichnet.
Nolina longifolia, caudexbildende, mehrköpfe Nolina bis
3 m Höhe. Sehr lange, leicht gewellte oder glatte Blätter, die
relativ breit, bis 3 cm, sind und eine unverwechselbares Aussehen haben.
Ornamentale Kübelpflanze für die Terrasse.
Nolina nelsonii ist eine der größten Nolina-Arten mit
Höhen bis zu 7 m oder mehr. Die Blätter bilden im Alter an den
mehrstämmigen Bäumen bis zu 3 m große Rosetten. Sie sind
bis 4cm breit und fühlen sich auf Berührung biegsam und dünn
an. Zudem zeigen sie eine leichte konkave Biegung im Querschnitt und einen
gezähnelten Rand. Der Blütenstand ist bis 3 m hoch. Ähnlich
zu N. parryi, dessen Blattspitzen sind aber leicht ausgefranst und
die Blätter sind schmaler bis 2cm, fehlende oder nur geringfügige
Stammbildung. N. parryi ssp.wolfii entwickelt einen großen Stamm,
hat abere flachere und dunklere Blätter. N. bigelovii ist
unterscheidbar an den randständigen Filamenten. N. beldingii
hat weniger steife Blätter als N. nelsonii. Sehr kleines
Verbreitungsgebiet in Tamaulipas, Mexico.
Der baumähnliche Wuchs mit seinen immergrünen Rosetten errinnert
an riesige Y. whipplei und lässt sich wunderbar zur Gestaltung
des Xerophytengartens nutzen, zumal getopfte Jungpflanzen bisher Fröste
an den Wurzeln bis -12°C schadlos toleriert haben. Zum Auspflanzen in
milden Regionen sicherlich versuchenswert, hoher architektonischer Wert für
die Gartengestaltung. Unterhalb von -15°C ist Schutz angebracht, da
diese Nolina nur bis -18°C toleriert. Regenabdeckung sinnvoll.
Nolina parryi ist eine baumähnliche Nolina bis 250 cm. Verzweigt
sich aus einem verholzenden Caudex mit geraden Stämmen bis 200 cm.
Blätter bis 140 cm lang und 2cm breit, manchmal bläulich mit
verbreiterter Blattbasis und gezähneltem Rand. Blütenstand bis
180 cm im Frühling. Ähnlich N. bigelovii aber ohne Fäden
an den Blatträndern. Ähnlich N. nelsonii mit breiterem Blatt
über 2cm. Endemisch nur in Kalifornien, Kingston Berge, wo es bis auf
900 m Höhe in Bergwüsten vorkommt. Dies verspricht eine Härte
bis Z 8 oder schätzungsweise -12°C. Allerdings dürfte
N. parryi empfindlich auf winterliche Feuchtigkeit sein. Haltung als
Kübelpflanze ist daher vorzuziehen, zumal dies eine der schönsten,
sphärischen Nolinas ist.
Nolina sp. 'Siberia' ist eine schnell und sehr groß wachsende
Nolina, bis 6 m mit schlanken apfelgrünen und 120 cm langen Blättern.
Am Naturstandort findet man diese eindrucksvolle Nolina im Unterbewuchs von
Eichenwäldern und an trockenen Hügelketten, Siberia, Mexiko. Herrliche
Nolina von der eine gewisse Toleranz gegenüber Feuchtigkeit und Frost
erwartet werden kann. Der Naturstandort liegt in Z 7, Eisbildung und Schneefall
sind dort keine Seltenheit, allerdings erscheint sie nicht geeignet für
eine dauerhafte Freilandkultur, hervorragende Kübelpflanze.
Nolina stricta wird bis 6 m groß, mit kräftigem Stamm und
steifen geraden Blättern. Sie sind leicht gelb gerändert und
härter als bei anderen caudexbildenden Nolinas, können im Alter
aber auch gebogen sein. Der Caudex hat ein korkartiges Aussehen. Es ist eine
nicht verwechselbare, hochdekorative Nolina, geeignet für die Terrasse
oder den Wintergarten. Freilandkultur bei uns nicht möglich. Bei
Innenkultur sonniger Standort, im Winter weniger gießen, nur soviel,
daß die Wurzeln gerade feucht bleiben. Ähnlich ist N.
gracilis, diese hat aber kürzere und schmalere Blätter, der
Caudex ist nicht so massiv und besitzt viele kleine schlanke Stämme.
Es existieren zahlreiche Hybridisierungen, so daß eine eindeutige
Differenzierung zwischen N.stricta und N.gracilis manchmal
schwierig sein kann. Naturstandort in Mexiko.
Nolina texana ist die Freiland-Nolina schlechthin. Ihre ausgezeichnete
Winterhärte macht N. texana zur besten für den Garten. Sie
hat steife, yucca-artige Blätter bis 1m Länge, die im Laufe der
Zeit einen großen runden Schopf bilden. Es ist eine äußerst
attraktive Pflanze zur dominanten Bepflanzung von Sukkulentenbeeten oder
Steingärten. Im Alter bis 0,5 m stammbildend. Da N. texana in
unserem Klima sehr langsam wächst, aber dennoch nach vielen Jahren
groß und prächtig wird, sollten Sie Freilandexemplare mit niedrigen
Bodendeckern kombinieren, die im Laufe der Jahre durch die Nolina verdrängt
werden können. Sofern eine gute Drainage besteht, ist ein Winterschutz
selbst in rauhen Lagen überflüssig.
© Tropengarten
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