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Yucca baccata, Y.
arizonica
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Yucca baccata
Sämling |
Yucca baccata v.
thornberi 30/40 |
Yucca baccata,
Blüte |
Yucca
baccata,
Privatgarten |
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Yucca arizonica ist
ähnlich Y. baccata, mit deutlich dichterem Blattschopf, der aus
länglichen, geraden und aufrecht stehenden Blättern besteht. Sehr
dekorativ. Der Blattschopf ist zumeist solitär, Stammhöhe beträgt
im Alter bis 3 m. Die Winterhärte dürfte für milde Regionen
ausreichend sein, sofern Sie einen trockenen, gut drainierten Standort
wählen.
Yucca baccata, die Bananen-Yucca, hat ihren Namen aufgrund der von
den Indianern gegarten Wurzel, die nach Banane schmeckt. Sie ist eine eher
buschig wachsende Yucca mit langen, von kräftigen Fäden bedeckten
Blättern. Am Naturstandort bildet sie kurzstämmige Horste bis 3
m Höhe. Die Blätter sind bis 80 cm lang und 6 cm breit. Obwohl
die Farbe des Blattes sehr stark von grau-grün, blau-grün bis
kräftigem Grün variieren kann, machen die randständigen
Fäden und die deutliche konkave Form des Blattes diese Yucca gut
unterscheidbar. Manchmal sind die steifen Blätter leicht gedreht, wenn
die Pflanzen im Pflanzen im Freiland unter wechselnden klimatischen Bedingungen
gehalten werden. Der Blütenstand reicht bis 80 cm hoch.
Yucca baccata kommt bis in Höhen von 2400m vor, was die sehr
gute Frosttoleranz mit Berichten von bis zu -29°C erklärt. Sie
benötigt aber, da die Basis verholzt, einen relativ trockenen Standort.
Schutz vor Frost durch trockenes Abdecken ist unterhalb von -14°C ratsam.
Nur langsamer Blattzuwachs von 4-6 Blättern pro Jahr bei der Freilandkultur,
allerdings sind die Blätter dann wesentlich kräftiger und
größer als bei Topfpflanzen. Probleme bei der Differenzierung
entstehen durch leichte Hybridisierung mit Y.torreyi, Y.schidigera, Y.elata
und Y. arizonica. Yucca torreyi hat längere Blätter.
Yucca schidigera ist in der Blattmitte breiter und das Blatt läuft
nicht langsam zur Spitze zu. Yucca arizonica ist kleiner bleibend
mit dichten Blattschöpfen, die aus geraden und aufrecht wachsenden
Blättern bestehen.
Yucca baccata v. thornberi ist ähnlich Y. baccata mit
vergleichbarer Winterhärte. Der Unterschied besteht in den schmaleren
und länglicheren Blättern, die ihr ein eher gedrungenes Aussehen
geben und an eine Y. torreyi erinnern. Da ihr Verbreitungsgebiet nicht
so hoch wie die Art liegt, dürfte sie etwas empfindlicher sein. Am
Naturstandort zwischen Süd-Arizona und der Chihuahua-Wüste findet
man sie bis auf 2.000 m Höhe. Möglicherweise ist Y. baccata
v. thornberi eine Hybride von Y. baccata und Y. arizonica.
Hieraus erklärt sich die gute Winterhärte, die man bei gut drainiertem
Standort beobachten kann.
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