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Agaven
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| A.
bracteosa |
A. bracteosa
05/10 und 20/20 |
A. chrysantha
05/05 |
A.
desertii |
A. havardiana
10/15 und 05/10 |
A.
havardiana |
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A. havardiana
15/20 |
A.
mckelveyana |
A. montana 'La
Encantada' 15/20 |
A. palmeri
10/10 und 15/15 |
A. parryi
10/10 und 20/20 |
A. parryi var.
parryi 15/20 |
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| A.
parryi |
A. parryi var.
huachucensis |
A. parryi
'Chihuahua',
A. parryi var. coesii
A. parryi var. huachucensis |
Agave parryi var.
truncata |
Agave parryi var.
truncata 40/50 |
Agave scabra
20 cm |
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| A. striata var.
striata, Schaugarten |
A. striata var.
striata im Winter |
A. striata var.
striata 30/40 |
A. striata var.
striata 60/70 |
A. utahensis var.
eborispina
15/20 |
A. utahensis var.
eborispina
20/25 |
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| A. utahensis var.
nevadensis |
A.
obscura |
A. celsii var.
albicans Jungpflanze |
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Agaven sind eine Gattung
wassersperichernder Pflanzen, deren Ursprung in der Neuen Welt liegt. Mit
ihren über 300 Arten und noch mehr Varietäten und Sorten bilden
sie einen relativ großenen Genus, der viele hoch dekorative und exotische
Arten umfasst. Leider sind Agaven nicht winterhart. Es gibt eine ganze Reihe
von Arten, die zwar ausgesprochen tiefe Fröste aushalten, aber nicht
dauerhaft im Freiland gehalten werden können. Eine Möglichkeit
einer "Freilandkultur" besteht darin, frostharte Agaven im Kaltgewächshaus
auszupflanzen. Auch mit auswändiger Nässeprotektion dürfte
es an besonders vor Feuchtigkeit geschützten Plätzchen möglich
sein, das eine oder andere Exemplar erfolgreich über die Winter zu bringen.
Dennoch ist es ratsam, die Pflanzen im Topf zu halten und diese knochentrocken
unter kalten Bedingungen im Gewächshaus zu überwintern. Zwar gibt
es immer wieder den einen oder anderen Sensationsbericht über superharten
Agaven im Freiland, aber allen ist gemeinsam, dass keine Langzeitbeobachtungen
sind. Sicherlich geht eine Freilandkultur ein oder zwei, manchmal auch drei
oder vier Winter gut, aber letztlich wird der Winter kommen und Ihr
Prachtexemplar sich bei noch nicht mal sensationellen 8 °C oder
so verabschieden. Das "Paket" aus klimatischen, edaphischen und mikrobiellen
Faktoren in Mitteleuropa ist eben nicht geeignet für ein Auspflanzen
im Garten ohne protektive Maßnahmen.
Agave americana ist die größte und eindrucksvollste Agave
mit blaugrüner Färbung und am Naturstandort bis 1,5 m großen
Blättern. Die ideale Kübelpflanze zur Beistellung in das Exotenbeet,
den Vorgarten oder die Terrasse. Nicht winterhart. Die als
winterhärteste Sorte angesehene A. americana var. protoamericana
ist bisher noch nicht ausreichend im Freiland getestet.
Agave bracteosa ist eine sehr schöne, bizarre Agave mit
yucca-ähnlichem Wuchs und geschwungenem, hell grünem Blatt. Eine
der wenigen Arten ohne Stacheln oder Dornen. Auch sie hat schon einzelne
Winter bei 17°C im Sandbeet überlebt, langfristig aber sind
alle mir bekannten Versuche gescheitert. Agave bracteosa benötigt
einen sonnigen Standort und darf auch an frequentierten Flächen wachsen,
da sie nicht wie die meisten ihrer Geschwister verletzungsträchtig ist.
Agave chiapensis stammt aus Chiapas, Mexiko. Sie wächst oft
solitär, manchmal als Horst und hat eine offene Rosette mit breiten,
leicht geschwungenen Blättern und einer Zähnelung nahe der Blattspitze.
Die Endgröße beträgt etwa 70 - 80 cm mit einem Blütenstand
von 2 m Höhe. Entsprechend des Naturstandortes dürfte A.
chiapensis mäßige Fröste tolerieren und ist nur für
die Kübelhaltung geeignet.
Agave chrysantha hat nur ein sehr kleines Verbreitungsgebiet in den
Gebirgen von Zentral-Arizona bis auf 2.150 m Höhe. Sie hybridisiert
am Naturstandort oft mit A. palmeri, weswegen manche Autoren beide
Arten als eine betrachten. Agave chrysantha wächst langsam und
moderat, erreicht zwar am Naturstandort Größen bis 180 cm, für
unser Klima ist dies aber unwahrscheinlich. Das Blatt ist typischerweise
schlank mit graublauer Färbung. Kübelhaltung oder
Kaltgewächshaus.
Agave colimana stammt aus Mexiko, Colima, und ist sehr ähnlich
A. striata, mittelgroß, bis 70 cm Höhe. Wenig frostresistent,
aber sehr gut zur Kübelhaltung geeignet.
Agave congesta, mittelgroße Agave bis 2 m aus Chiapas, Mexiko.
Erst 1982 von Gentry beschriebene Agave mit randständigen Zähnen
und hübnschen, schmal länglichen Blätter.
Kübelpflanze.
Agave cupreata ist eine seltene Agave aus Michoacan und Guerrara,
Mexiko. Sie wächst dort bis in Höhen von 2.000 m, zumeist auf trockenen
Südhängen in immergrünen Eichenwäldern, die bevorzugt
aus Quercus magnolifolia bestehen. Sie wird bis 1 m groß und
hat kräftige, blau-graue Blätter, eine ornamental wertvolle Agave.
Aus ihr wird Tequila gewonnen. Die aus hohen Regionen stammenden Formen
dürften eine gute Frosttoleranz besitzen, obwohl es bisher keine
Freilanderfahrung gibt. Schätzungsweise liegt die Frosthärte bei
17 °C bis 19 °C unter knochentrockenen Bedingungen.
Agave dasylirioides (syn. A. dealbata) stammt aus niedrigen
Höhen in Morelos und San Luis Potosi, Mexiko. Sie erinnert stark an
eine kleine Yucca schottii oder Dasylirion, daher der Name.
Agave dasylirioides wird mäßig groß, bis 1 m
breit und 60 cm hoch und hat eine hüsche gelb-grünliche Blüte
mit länglichen, überhängenden Ähren. Die Frosthärte
ist nicht sehr ausgeprägt, so daß eine Kübelhaltung vorzuziehen
ist.
Agave desertii ist eine mittelgroße, elegante Agave aus der
Mojavewüste, wächst dort im gleichen Habitat wie z. B. Yucca
baccata. Kommt aber auch in Arizona und Mexico (nördl. Sonora,
nördl. Baja California) vor. Größe bis 60 cm mit schmalen,
bis 8cm breiten Blättern. Ähnlich A. mckelveyana, diese
ist aber kleiner und hat noch schmalere Blätter. Toleranz auf Feuchtigkeit
nicht sehr gut, daher nur Kübelhaltung oder Kaltgewächshaus ratsam.
Agave geminiflora, mittelgroße Agave bis 1 m Höhe mit sehr
schmalen Blättern, im Alter stammbildend. Eine der wenigen exotischen
Pflanzen, welche zuerst anhand kultuvierter Pflanzen beschrieben worden ist
und erst später (1951) im Naturstandort (Ocotillo, Mexiko) entdeckt
wurde. Dürfte nur geringe Fröste aushalten, Kübelpflanze.
Agave gentryi ist eine mexikanische, mittelgroße Art, die erst
kürzlich neu beschrieben wurde. Sie hat hübsch geschwungene
Blätter mit einem kräftigen terminalen Stachel. Entsprechend des
Naturstandortes auf etwa 3.000 m Höhe dürfte sie tiefere Fröste
tolerieren, allerdings gegen winterliche Feuchtigkeit entsprechend empfindlich
sein. Amerikanisches Rating bis Z 7b.
Agave guadalajarana ist eine kleine Art bis maximal 35 cm im Durchmesser,
bildet nur selten Ableger und besitzt typischerweise ein helles, fast
weißes Blatt mit deutlich prominenten Randzähnen, welche zur Spitze
hin sehr kräftig sind. Trotz des Standortes auf ca. 1.500 m Höhe
hat A. guadalajarana wahrscheinlich nur eine sehr geringe
Frosttoleranz.
Agave havardiana hat lange schlanke, grau-grüne "dreieckige"
Blätter bis 70cm Länge, die 3 bis 4 mal länger als breit sind.
Mittelgroß wachsend. Sehr gut frosttolerant allerdings empfindlich
auf zuviel winterliche Nässe. Die superharten Megaexemplare aus
Massenimporten sind ebenso nicht freilandtauglich wie alle anderen Agaven
auch. Kübelhaltung oder Auspflanzen im Kaltgewächshaus.
Agave hiemiflora, guatemaltekische Agave, welche auch ein kleines
Verbreitungsgebiet in Mexiko, Chiapas, hat. Mittelgroß, bis 1 m, mit
breiten, blau grünen Blätter und langer endständiger Spitze.
Die Rände sind gezahnt. Kübelpflanze.
Agave isthmensis, erst 1993 beschriebene, kleine Agave bis 40 cm,
aus Chiapas und Oakaca, Südmexiko. Sehr ähnlich A. potatorum
mit kräftiger randständiger Zähnelung und breitem,
kielförmigem Blatt. Sie bildet reichlich Ableger und eignet sich aufgrund
des ornamentalen Wuchses bestens für die Kübelkultur. Frosthärte
nicht bekannt, nicht fürs Freiland geeignet.
Agave kerchovei stammt aus Oaxaca, Mexiko und hat dreieckige
kräftige Blätter mit kleinen, kräftigen Randzähnen. Es
gibt verschiedene Kultivare mit unterschiedlichen Erscheinungsformen des
Blattes. Als Solitär kann A. kerchovei sehr ornamental sein.
Die Frosttoleranz ist wahrscheinlich gering.
Agave lechuguilla hat ein sehr großes Verbreitungsgebiet, welches
von Texas bis Mexiko reicht. Sie wird mittelgroß, bis 50 cm hoch und
70 cm breit. Der Blütenstand ist riesig, bis 5 m, manchmal mehr. Sie
wächst in Höhen bis auf 2.100 m in dichten Kolonien, die ganze
Landschaftsstriche bedecken können. Das hervorstechende Merkmal ist
die deutliche Längsstreifung des Blattes, die in der Regel heller als
die Grünfärbung des Blattes ist. Berichte von bis zu 18°C
Frosthärte haben A. lechuguilla als super Kandidaten für
eine Freilandkultur protegiert. Dies ist natürlich Unfug. Sie ist genauso
wenig winterhart wie die anderen Hammerauslesen auch. Kübelhaltung.
Agave macroacantha gehört mit bis zu 40 cm Höhe zu den kleineren
Agaven. Sie stammt aus Oaxaca und Puebla, Mexiko. Kennzeichen ist das schmale,
graublaue Blatt, mit einem langen, schlanken endständigen Dorn, der
bis 4 cm Länge erreichen kann. Die Frosthärte ist nicht genau bekannt,
wahrscheinlich nur für die Kübelhaltung geeignet.
Agave macroculmis ist eine sehr große Agave, bis zu 4 m sind
bei guten Bedingungen möglich. Die Blätter sind randständig
bewehrt. Naturstandort in Oaxaca, Mexiko. Sehr häufig in Mittelamerika
zu ornamentalen zwecken gepflanzt. Ähnelt A. americana, wurde
früher sogar als Varietät angesehen, A. americana var. coccinea
(Roezl ex Jacobi) Terracciano. Kübelpflanze.
Agave margaritae ist eine kleine Art, bis ca. 40 cm Größe
mit dick, fleischigem Blatt aus der Baja Californica. Sehr attraktiv, da
ein gelbliches Blatt mit randständigen Zähnen und die geringe
Größe A. margaritae bestens als Kübelpflanze geeignet
erscheinen lasse..
Agave marmorata ist mittelgroß bis 2 m und hat als Kennzeichen
hübsche, gebänderte Blätter. Die Ränder sind kräftig
bezahnt. Frosttoleranz nur gering, wahrscheinlich bis 5 °C oder
gering mehr.
Agave mckelveyana ist sehr frostverträglich. Am Naturstandort
in Arizona besiedelt A. mckelveyana oft als einzige Vertreterin der
Agaven dort Gebiete bis in 1.800 m Höhe. Sie bleibt klein, bis max.
70 cm mit schmalem Blatt. Toleranz auf Feuchtigkeit leider nur mäßig,
daher ausschließlich Kübelhatung oder Kultur im Gewächshaus
möglich.
Agave montana 'La Encantada' ist eine Selektion aus 130 0m Höhe
in Mexiko und daher eine der härtesten A. montana Provenienzen.
Möglicherweise handelt es sich um eine Naturhybride aus A. montana
und A. macroculmis, da der dichte Wuchs eher auf A. macroculmis
verweist, während die starke Ablegerbildung und die dunkelgrünen
Blätter wie bei der Art sind. Verspricht aufgrund des Sammelortes eine
gute Frosttoleranz bis Z 8, Kübelhaltung.
Agave neomexicana ist eine robuste Agave mit hell grauen Blättern
bis 30 cm Länge und 5 -10 cm Breite an der Basis. Formt in Horsten stehende
flache Rosetten und bildet schon als jüngere Pflanzen viele Tochterrosetten.
Ungeschützt verliert A. neomexicana oft einzelne Rosetten oder
die Mutterpflanze, treibt manchmal sogar aus dem Rhizom wieder aus. Letztlich
kollabiert aber auch die Art im Freiland. Um dem Verlust vorzubeugen ist
Kübelhaltung. Endgröße ca. 120 cm, allerdings erst nach vielen
Jahren.
Agave pachycentra stammt aus Guatemala und wird bis 2 m groß.
Sie hat ein blaues, gebogen, konvexes Blatt mit kräftigen braunen
Randzähnen. Frosttoleranz wahrscheinlich sehr gering.
Agave palmeri ist sehr ähnlich zu A. chrysantha, manche
Autoren betrachten beide Arten als eine. Während A. chrysantha nur
ein sehr kleines Verbreitungsgebiet im Gebirge von Zentral-Arizona hat, ist
A. palmeri wesentlich weiter verbreitet, von Südost-Arizona bis
New Mexiko, südlich bis in die Sonora und Chihuahua-Wüste, Mexiko.
Das Habitat ist typischerweise Fels- oder Sandsteinhügel in der offenen
Halbwüste oder in Eichenwäldern bis auf 2.000 m Höhe. A.
palmeri reagiert leider empfindlich auf winterliche Feuchtigkeit und
sollte im Topf gehalten werden.
Agave parrasana gehört zu den kleinen Agaven, bis ca. 30 cm hoch,
mit fast ovalen, grau-blauen Blättern. Sie stammt aus Coahuila, Mexiko,
bis 2.400 m Höhe. Dennoch ist die Frosthärte relativ gering, etwa
5 bis 6°C. Einzelne Berichte von 18 °C sind
glaubwürdig, allerdings nicht im Freiland, sondern im Gewächshaus.
Am besten ist sie daher für die Kübelhaltung geeignet.
Agave parryi ist eine hoch dekorative Agave mit dichten Rosetten aus
grau bis hell grünen Blättern, mittelgroß wachsend. Hervorragend
harte Provenienzen sind jene aus Nordarizona oder die Art A. parryi v.
parryi aus bis zu 3.000 m Höhe in Durango, Mexiko. Andere Provenienzen
sind empfindlicher und vertragen geringere Fröste. Toleranz auf Feuchtigkeit
bei allen Sorten leider nur mäßig, daher ausschließlich
nur für die Kübelhaltung geeignet. Weniger robuste Sorten sind
A. parryi 'Chihuahua', A. parryi var. coesii und A. parryi var.
huachucensis. Die Frosttoleranz reicht meist bis 21 °C, manchmal
mehr.
Agave parvidentata wird bis 170 cm groß, stammt aus El Salvador
und wurde früher als A. calderonii bezeichnet. Sehr seltene Art,
von der mir bisher keine Pflanzen bekannt sind. Die Frosttoleranz dürfte
nicht sehr ausgeprägt sein.
Agave parviflora, kleine Agave aus Arizona und Nordmexiko mit
randständigen Fäden am Blatt. Die Blütenachse ist rosafarben
mit gelben Blüten. Wahrscheinlich nur wenig frosthart,
Kübelpflanze.
Agave potatorum ist eine gelegentlich in Kultur befindliche, dekorative
Art mit sehr breitem, weißlichem Blatt, an welchem kräftige
Zähne stehen. Trotz des Naturstandortes in Oaxaca (Mexiko) bis auf 2.200
m Höhe besitzt A. potatorum nur eine relativ geringe
Frosttoleranz.
Agave pygmae bleibt sehr klein, maximal 30 cm sind zu erwarten. Die
Blätter sind sehr breit, deutlich bezahnt und wirken fleischig
dick. Frosttoleranz nur sehr gering.
Agave salmiana gehört zu den großen Agaven und kann
Größen von 1,8 m erreichen. Einzelne Pflanzen sollen 15
bis 20°C überstanden haben. Interessant wäre dies, da
die Größe hier mit Frosthärte kombiniert erscheint. Wie sich
A. salmiana dauerhaft in der Kübelhalung verhält ist allerdings
nicht genau bekannt.
Agave scabra hat metallisch silber graue Blätter mit rauher
Oberfläche und im Profil gebogener Struktur, dies sind die unverwechselbaren
Zeichen von A. scabra. Das Blatt ist kräftig und gibt erwachsenen
Exemplaren ein kompaktes, sehr exotisches Aussehen. Eine der schönsten
Agaven. Da A. scabra empfindlich auf Feuchtigkeit im Winter reagiert,
ist eine Kübelhaltung ein unbedingtes Muss.
Agave schottii bleibt klein, bis 30 cm Höhe, bildet aber große
Teppiche. Typisch ist das schmale, an A. striata erinnernde Blatt,
welches Fäden trägt und eine kaum stechende Spitze hat. Das
Verbreitungsgebiet reicht von Arizona bis Mexiko, in geringen Höhen.
Die Frosthärte ist etwa bei 12 °C.
Agave shawii, mittelgroße Agave mit Stämmen von bis zu
2 m Höhe, kommt in der Baja Californica vor und ist nur gering
frostresistent. Neigt zu extensiver Ablegerbildung.
Agave striata v. striata, Sorte aus dem Hochgebirge Mexikos. Schlanke,
grüne bis gräuliche Blätter mit Dorn an der Spitze, formt
eine Dasylirion-ähnliche ornamentale Blattrosette. Sehr
attraktive Agave, die bei mir erstaunlicherweise nicht so empfindlich auf
zuviel Feuchtigkeit im Winter reagiert hat, wie ich angenommen hatte. Dennoch
würde ich empfehlen, sie ev. abdecken.
Agave toumeyana bleibt klein, bis 30 cm und hat ein längliches,
bis 2 cm breites Blatt mit kräftigen Fäden. Die Varität A.
toumeyana var. bella ist deutlich kleiner und hat wesentlich mehr
Blätter als die Art. Die Frosthärte liegt bei etwa 12
°C.
Agave utahensis umfasst eine sehr abwechselungsreiche Art
langsamwachsender Agaven. Erfahrungsgemäß ist A. utahensis
v. eborispina die robusteste gegenüber Feuchtigkeit und hält
manchmal auch eine Überwinterung im nicht knochentrockenen Zustand aus.
Um sicher zu gehen, ist es aber besser, wie bei anderen Agaven auch, diese
im Gewächshaus auszupflanzen oder als Kübelexot zu halten. Eine
Abdeckung mit einer Glasplatte oder einem transparenten Plastikdeckel reicht
mal für den einen oder anderen Winter, sollte aber dauerhafte
Winterschutzmaßnahmen nicht herhalten. Besser komplett im Topf. Agave
utahensis kommt in Nord-Arizona, Utah, Nevada und Kalifornien vor, wobei
die Unterarten aus verschiedenen Regionen stammen und leichte Unterschiede
aufweisen. Agave utahensis v. utahensis stammt aus Arizona, Utah Nevada
bis auf 1.700m Höhe an Kalksteinhügeln und im flachen Grasland.
Größe bis 40 cm mit hell-grünen bis gräulichen
Blättern und verdickten Blatträndern, helle Zähnchen bis 0,5
cm lang und in 1 bis 2,5 cm Abstand. Agave utahensis v. kaibabensis
ist endemisch auf dem Kaibab Plateau in Arizona bis auf 2.400 m Höhe,
gewöhnlich auf Kalksteinhügeln oder im Gras-Busch-Land der Mojave
Wüste. Größe bis 60 cm hoch und bis zu 100 cm im Durchmesser.
Sie bildet nur sehr wenige Schößlinge. Die Blätter sind bis
50 cm lang und dunkel-grün bis blau-grau mit grauweißen und geraden
Zähnen in regelmäßigen Abständen am Blattrand. Agave
utahensis v. eborispina wächst ebenfalls auf Kalksteinhügel
bis in 1.500 m Höhe. Sie hat kennzeichenderweise sehr lange terminale
Stacheln mit elfenfarbenem, fast transparentem Aussehen. Schößlinge
werden reichlich produziert. Sie ist anscheinend die am besten winterharte
Sorte. Agave utahensis v. nevadensis ist die kleinste Sorte mit bis
zu 30 cm großen Rosetten und sehr großen Zähnchen, sowie
dunkelbraunen terminalen Stacheln, gräulich bis blaugraune Blätter.
© Tropengarten
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