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Von den zahlreichen Arten
und Sorten der Bananen sind bisher nur wenige im Freiland erprobt. Die robusteste
ist und bleibt Musa basjoo. Daneben können an milden Standorten
und in entsprechender Größe des auszupflanzenden Exemplares auch
weitere Arten versucht werden. Hierzu gehören M. sikkimensis,
M. balbisiana und M. sp. 'Yangtse'. Unter den anderen, über
hundert verschiedenen Arten, Sorten und Kultivaren gibt es die ein oder andere,
welche ebenfalls potentiell auspflanzbar erscheint. Leider fehlen zu den
meisten bisher Auspflanzerfahrungen. Einige dieser Arten könnten eventuell
sein:
Musa laterita, eine dekorative Banane, eher kleinbleibende Banane
mit kurzem Stamm bis 2 m, aber aufrecht wachsendem Blatt, sehr bizarr.
Musa ornata gehört zur Sektion Rhodochlamys, d.h.
hat einen aufrechten Blütenstand mit farbenfroher Blüte, zumeist
lavendel-farben. Die Früchte stehen aufrecht zur Blütenspitze hin.
Mit einer Gesamthöhe von um die 2,50 m moderat wachsend. ideale
Kübelpflanze, Freilandtauglichkeit zweifelhaft.
Musa thomsonii, eine bisher selten angebotene Banane aus Nord-Bengalen
und Bhutan, über dessen Freilandverhalten noch keine Erfahrungen vorliegen.
Jungpflanzen ähneln M. balbisiana mit schlanken grünen
Stämmen und wachsartigem Überzug der Blattstiele. Blattunterseiten
grün, manchmal leicht rötlich. Blütenblätter rot-braun,
innenseitig gelblich. Endgröße 4,50 m.
Musa velutina, eine kleinbleibende Art der Sektion
Rhodochlamys, bis maximal 2,50 m. Sie ist eine sehr dekorative Banane
mit rot-violetter Blüte, Frosttoleranz unbekannt. Aufgrund der moderaten
Höhe hervorragend als Kübelpflanze geeignet. Verschiedene
Farbvarianten.
© Tropengarten
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